Wenn Sie Ihre Produkte online verkaufen möchten, ist ein professioneller Onlineshop ein wichtiger Schritt. Ein guter Onlineshop besteht jedoch aus mehr als einigen Produktseiten, einem Warenkorb und einer Zahlungsmöglichkeit.
Kunden sollten Produkte einfach finden, Informationen verstehen, Artikel auswählen und ihre Bestellung ohne unnötige Schwierigkeiten abschließen können.
Gleichzeitig sollte die Verwaltung von Produkten, Preisen, Lagerbeständen und Bestellungen für Ihr Unternehmen möglichst einfach sein.
Bevor Sie einen Onlineshop erstellen lassen, sollten Sie deshalb diese 10 Punkte berücksichtigen.
1. Definieren Sie zuerst Ihre Produkte
Bevor es um Farben oder das Design geht, sollte klar sein, welche Produkte verkauft werden.
Bei Kleidung können beispielsweise Größe und Farbe wichtig sein. Bei Kosmetikprodukten spielen Marke, Produkttyp oder Inhalt eine Rolle. Bei technischen Produkten benötigen Kunden häufig detaillierte Eigenschaften und Vergleichsmöglichkeiten.
Eine klare Produktstruktur erleichtert sowohl den Einkauf für Kunden als auch die spätere Verwaltung des Shops.
2. Der Kaufprozess sollte einfach sein
Kunden besuchen einen Onlineshop, um Produkte zu finden und zu kaufen.
Suche, Filter, Produktinformationen, Warenkorb und Checkout sollten deshalb möglichst einfach funktionieren.
Ein typischer Weg kann so aussehen:
Produkt finden → Informationen ansehen → In den Warenkorb legen → Daten eingeben → Bezahlen → Bestätigung erhalten
Professionelles Onlineshop-Design bedeutet deshalb nicht nur ein attraktives Erscheinungsbild. Das Design sollte den Kauf einfacher machen.
3. Gute Produktseiten beantworten wichtige Fragen
Beim Onlinekauf können Kunden ein Produkt nicht direkt in die Hand nehmen.
Eine gute Produktseite sollte deshalb alle wichtigen Informationen bereitstellen.
Dazu können hochwertige Bilder, Preis, Verfügbarkeit, Eigenschaften, Größen, Farben, Beschreibungen und Versandinformationen gehören.
Das Ziel besteht nicht darin, möglichst viele Informationen anzuzeigen, sondern Kunden genau die Informationen zu geben, die sie für ihre Kaufentscheidung benötigen.
4. Auch die Shop-Verwaltung sollte einfach sein
Kunden sehen den Onlineshop. Ihr Unternehmen arbeitet jedoch regelmäßig mit dem Verwaltungsbereich.
Produkte hinzufügen, Preise ändern, Lagerbestände aktualisieren, Bestellungen prüfen oder Rabatte erstellen sollte möglichst unkompliziert sein.
Bei einer individuellen Onlineshop-Entwicklung kann der Verwaltungsbereich an die tatsächlichen Abläufe des Unternehmens angepasst werden.
So muss sich das Unternehmen nicht an unnötig komplizierte Strukturen anpassen.
5. Online-Zahlung bedeutet mehr als eine Zahlungsfunktion
Die Zahlung ist einer der sensibelsten Schritte beim Onlinekauf.
Der Shop sollte erfolgreiche und fehlgeschlagene Zahlungen sowie Unterbrechungen im Zahlungsvorgang korrekt behandeln.
Kunden sollten jederzeit erkennen können, ob ihre Bestellung erfolgreich war und was sie bei einem Problem tun können.
Deshalb sollte die Verbindung zwischen Zahlung und Bestellung von Anfang an zuverlässig geplant werden.
6. Versand frühzeitig planen
Wie kommt die Bestellung zum Kunden?
Je nach Unternehmen können Postversand, lokale Lieferung, feste Versandkosten, unterschiedliche Preise nach Region, kostenloser Versand oder Abholung angeboten werden.
Diese Entscheidungen beeinflussen den Bestellprozess und sollten deshalb bereits vor der Entwicklung geklärt werden.
Kunden sollten vor Abschluss der Bestellung wissen, welche Liefermöglichkeiten verfügbar sind und welche Kosten entstehen.
7. Einkaufen mit dem Smartphone muss einfach sein
Es reicht nicht, dass eine Website auf dem Smartphone geöffnet werden kann.
Kunden sollten Produkte bequem durchsuchen, Filter verwenden, Varianten auswählen, den Warenkorb verwalten und die Bestellung auch auf einem kleinen Bildschirm abschließen können.
Bei einem modernen Onlineshop sollte die mobile Nutzung deshalb von Anfang an berücksichtigt werden.
8. Geschwindigkeit ist wichtig
Niemand möchte bei jedem Produkt mehrere Sekunden auf die nächste Seite warten.
Onlineshops enthalten häufig viele Bilder, Produkte und Kategorien. Mit wachsendem Sortiment kann deshalb auch die technische Belastung steigen.
Optimierte Bilder, eine saubere Struktur und eine geeignete technische Grundlage helfen dabei, den Shop schnell und angenehm nutzbar zu halten.
Eine gute Performance ist sowohl für Kunden als auch für die Suchmaschinenoptimierung wichtig.
9. Sicherheit ernst nehmen
Beim Einkauf geben Kunden persönliche Informationen wie Namen, Telefonnummern, Adressen und Bestelldaten an.
Diese Informationen müssen angemessen geschützt werden.
Sichere Verbindungen, geschützte Benutzerkonten, sinnvolle Zugriffsrechte, Backups und regelmäßige Wartung sollten deshalb von Anfang an berücksichtigt werden.
Sicherheit sollte nicht erst nach der Fertigstellung des Shops zum Thema werden.
10. SEO bereits bei der Entwicklung berücksichtigen
Wenn Ihre Produkte über Google und andere Suchmaschinen gefunden werden sollen, sollte SEO für den Onlineshop bereits während der Entwicklung berücksichtigt werden.
Kategorien, URLs, Produkttitel, Beschreibungen, Bilder, Ladezeiten und interne Verlinkungen können beeinflussen, wie Suchmaschinen den Shop verstehen.
Eine gute Struktur von Anfang an ist wesentlich einfacher, als einen Shop mit Hunderten Produkten später vollständig neu zu organisieren.
SEO sollte deshalb Bestandteil der Shop-Entwicklung sein und nicht erst nach dem Launch beginnen.
Denken Sie auch an die Zukunft Ihres Shops
Heute möchten Sie vielleicht nur Produkte präsentieren und Bestellungen erhalten.
Mit dem Wachstum des Unternehmens können jedoch neue Anforderungen entstehen.
Dazu können Kundenprogramme, Großhandel, erweiterte Rabatte, bessere Auswertungen, die Verbindung mit Buchhaltungs- oder CRM-Systemen oder automatisierte Bestellprozesse gehören.
Deshalb ist die Erweiterbarkeit eines Onlineshops wichtig.
Ein gut geplanter Shop sollte gemeinsam mit dem Unternehmen wachsen können.
Standardlösung oder individueller Onlineshop?
Für ein kleines Unternehmen mit einfachen Produkten und einem standardisierten Verkaufsprozess kann eine bestehende Shop-Lösung zunächst ausreichend sein.
Wenn der Onlineverkauf jedoch zu einem wichtigen Bestandteil des Geschäfts wird, entstehen häufig individuelle Anforderungen.
Bei einer individuellen Onlineshop-Entwicklung kann das System an Produkte, Arbeitsabläufe, Verwaltung und zukünftige Anforderungen des Unternehmens angepasst werden.
Dann entsteht nicht einfach nur eine Website.
Es entsteht ein Teil der digitalen Vertriebsinfrastruktur Ihres Unternehmens.
Was sollten Sie vor der Entwicklung klären?
Sie benötigen dafür keine Programmierkenntnisse.
Beantworten Sie zunächst einige praktische Fragen:
-
Welche Produkte verkaufen Sie?
-
Wie viele Produkte haben Sie ungefähr?
-
Welche Varianten können Kunden auswählen?
-
Wie werden Preise und Lagerbestände verwaltet?
-
Wie sollen Kunden bezahlen?
-
Wie werden Bestellungen geliefert?
-
Wer verwaltet den Shop?
-
Welche Informationen und Auswertungen sind für Sie wichtig?
-
Muss der Shop mit anderen Systemen verbunden werden?
-
Welche Funktionen könnten Sie zukünftig benötigen?
Diese Informationen helfen dabei, einen Onlineshop zu entwickeln, der tatsächlich zu Ihrem Unternehmen passt.
Fazit
Ein professioneller Onlineshop besteht aus mehr als Produktseiten und einer Online-Zahlung.
Kunden sollten Produkte einfach finden, verstehen und kaufen können. Gleichzeitig sollte Ihr Unternehmen Produkte, Bestellungen, Lagerbestände und Kunden effizient verwalten können.
Performance, Sicherheit, SEO, Benutzerfreundlichkeit und zukünftige Erweiterungen sollten deshalb von Anfang an berücksichtigt werden.
Bei AtraByte beginnen wir die Entwicklung eines Onlineshops mit den tatsächlichen Anforderungen des Unternehmens. So entsteht eine Lösung, die nicht nur die heutigen Anforderungen erfüllt, sondern auch Raum für zukünftiges Wachstum bietet.
Ihr Onlineshop ist nicht nur ein digitales Schaufenster. Er ist ein wichtiger Teil Ihres Vertriebs und Ihres Unternehmenswachstums.
Professionelles Onlineshop-Design



Diskussion
Gedanken zum Artikel